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Sommertipps: Was diesen Sommer in und out ist

Entdecken Sie die Trends für den Sommer. Was ist angesagt und was sollte besser im Schrank bleiben? Dieser Artikel beleuchtet die Top fünf Trends und ihre Alternativen.

Der Sommer steht vor der Tür, und mit ihm kommt die Frage nach den angesagten Trends. Was trägt man in dieser Saison? Welche Farben, Stile und Produkte sind in – und was sollte man besser zu Hause lassen? Es scheint, als ob jeder versucht, sich den angesagtesten Stilen anzupassen. Aber sind wir wirklich bereit, uns diesen Trends zu unterwerfen? Ist es nicht viel wichtiger, unseren persönlichen Stil zu bewahren?

In diesem Jahr haben sich fünf klare Favoriten durchgesetzt. Sie sind in den sozialen Medien omnipräsent und tauchen überall auf – vom Laufsteg bis hin zu den beliebten Influencer-Accounts. Dabei gibt es auch klare No-Gos, die lieber im Schrank verstauben sollten. Doch welche Kriterien bestimmen eigentlich, was in oder out ist? Und sind diese Kriterien nicht oft an den Haaren herbeigezogen?

Die Top 5 Trends für den Sommer 2023

  1. Leuchtende Farben
    Die Modewelt schlägt in diesem Sommer in eine neue, knallige Richtung ein. Neonfarben, insbesondere Gelb und Pink, dominieren die Straßen. Doch ist es wirklich nötig, sich mit solch grellen Tönen von der Masse abzuheben? Wo bleibt da der individuelle Ausdruck?

  2. Oversized-Silhouetten
    Bequeme, weite Schnitte sind nach wie vor in. Von übergroßen T-Shirts bis hin zu weiten Hosen – das Ziel scheint es zu sein, Komfort und Style zu vereinen. Aber was ist mit der klassischen Passform? Verliert die Mode nicht an Eleganz, wenn man nur die Weite in den Vordergrund stellt?

  3. Transparente Stoffe
    Luftige, durchsichtige Materialien sind der letzte Schrei. Diese Looks schaffen eine spielerische Atmosphäre – doch wie viel Haut ist wirklich angemessen? Ist es nicht auch wichtig, eine Grenze zwischen elegant und anstößig zu ziehen?

  4. Nachhaltigkeit im Fokus
    Die Diskussion um nachhaltige Mode hat an Intensität zugenommen. Marken, die sich auf umweltfreundliche Materialien konzentrieren, sind definitiv in. Aber wird nicht oft übersehen, dass auch hier Greenwashing eine Rolle spielt? Wie nachhaltig sind diese Marken wirklich?

  5. Sportliche Einflüsse
    Athleisure bleibt ein Must-Have. Bequeme Sportmode, die gleichzeitig schick aussieht, ist sehr beliebt. Doch stellt sich die Frage, ob wir nicht mittlerweile die Grenze zwischen Sport und Alltag erreicht haben. Ist es noch zeitgemäß, im Gym-Outfit ins Café zu gehen?

Aus dem Trend: Was bleibt lieber draußen?

Schauen wir uns nun die Trends an, die diesen Sommer eher in der hinteren Reihe stehen.

  1. Karomuster
    Einst sehr beliebt, haben Karos in ihrer Vergangenheit als Sommertrend ausgedient. Sie wirken oft etwas altmodisch und sollten besser im Schrank bleiben. Aber was sagt das über unseren Drang aus, immer nach Neuem zu streben?

  2. Extrem hohe Absätze
    In Zeiten des komfortablen Schuhwerks scheinen hohe Absätze einfach unpraktisch. Sind wir nicht alle auf der Suche nach Komfort? Warum sollte man sich quälen, um nur um ein paar Zentimeter größer zu wirken?

  3. Bunte Schnürsenkel
    Einmal hip, jetzt einfach überflüssig. Solche Accessoires können oft nur noch belächelt werden. Ist weniger manchmal nicht mehr? Konzentrieren wir uns nicht besser auf schlichtere, elegantere Details?

  4. Logomania
    Ein Logo auf das Kleidungsstück zu setzen, um seinen Status zu zeigen, ist out. Warum sollten wir uns mit dem Namen einer Marke identifizieren, wenn wir auch einfach unser individuelles Fashion-Statement setzen können?

  5. Denim auf Denim
    Zwei verschiedene Denimstücke in einem Outfit zu kombinieren, kann oft unvorteilhaft wirken. Ist es nicht an der Zeit, mutigere Kombinationen zu wagen?

Die Mode ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, ihrer Werte und ihrer Veränderungen. Doch bevor wir uns in die neuesten Trends stürzen, sollten wir uns stets fragen, wie diese uns beeinflussen und ob sie wirklich zu uns passen. Sollte nicht jeder von uns den Mut haben, seinen eigenen Stil zu finden und zu leben, fernab von dem, was gerade "in" ist?

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